Was wir wollen

Thelema - denn alle Lust will Ewigkeit ...

Thelema - denn alle Lust will Ewigkeit ...Die Lust am Leben, spielenden Kindern noch selbstverständlich, überschattet sich bei den meisten Menschen, während sie erwachsen werden.

Doch diese Lust kannst du dir zurückerobern und zu solch ekstatischer Lust steigern, dass du ewig leben willst - und kannst.

Die Götter des Lebens haben sich genau zu diesem Zweck in unserem noch jungen Äon in einer ägyptischen Stele und ägyptischen Götter-Namen offenbart: als Nuit, Hadit, Ra-Hoor-Khuit und Ma'at.

Nuit, Hadit, Ra-Hoor-Khuit und Ma'at sind keine fernen Götter, sondern - so völlig verschieden wie diese vier auch sind - doch jeder auf seine Art sinnlich erfahrbar.

Sie zeigen dir, durch ihr Spiel zwischen den nur denkbar extremen Gegensätzen,  wie Leben sich selbst erhält - und verstehen kann. Auch dein Leben.

  • Nuit: Die Göttin Nuit (auf der Stele: Nut - die Göttin des Himmels) zeigt sich dir in allem Lebendigen, der Natur um dich herum, der Natur, die du selbst bist.
  • Hadit: Der Gott Hadit (auf der Stele:Behediti - die geflügelte Schlange), zeigt sich dir, in allem was du und wie du es tust - als dein Vermögen, wahrzunehmen und Entscheidungen zu treffen.
  • Ra-Hoor-Khuit: Das Kind ihrer Liebe, Ra-Hoor-Khuit (auf der Stele Re-Harachte - der Gott der Morgensonne) zeigt dir die Welt, die du erschaffst als die Konsequenzen deiner Entscheidungen.
  • Ma'at: Die ägyptische Göttin der Wahrheit und des Lebens, (auf der Stele die Feder der Ma'at)  lässt dich das Zusammenspiel dieser göttlichen Familie spüren. Wie schon im alten Ägypten zeigt Ma'at dir das Geheimnis des Lebens selbst: Leichter als eine Feder muss dein Herz sein - dann überlebst du deinen Tod.

Man muss das Leben mögen, um es zu vermögen

Die Götter des Lebens haben dich - wie jeden Menschen - mit Gaben ausgestattet, die dich befähigen, alles zu erreichen, was du aus ganzem Herzen willst und vor Lust an allem was du tust zu sprühen.

Nach unserer Erfahrung lassen sich die Gaben der Götter in vier Bereiche unterteilen:

  • Praktische Intelligenz: Um dein Leben zu meistern, brauchst du die Fähigkeit, deinen Alltag umsichtig zu organisieren - insbesondere auch: für deinen Lebensunterhalt selbst zu sorgen. Ansonsten erlebst du dich als mehr oder weniger hilflos und abhängig vom Wohlwollen helfender Hände.
  • Kognitive Intelligenz: Um große, langfristig angelegte Ziele in den Blick zu bekommen, brauchst du die Fähigkeit, in klaren Differenzen zu denken - insbesondere sauber zwischen Inhalt und Form zu unterscheiden. Ansonsten lebst du mehr oder weniger von einem Tag zum anderen und findest in dem was du tust, irgendwann keinen Sinn mehr.
  • Soziale Intelligenz: Um ein glückliches Leben zu führen, brauchst du die Fähigkeit, verständigungsorientiert zu kommunizieren und dich empathisch auf andere Menschen einzustellen. Ansonsten wirst du dich als notorisch misstrauisch erleben und ein einsames Leben führen.
  • Kreativität - die Fähigkeit, etwas Eigenes, ganz aus der eigenen Tiefe kommendes, zu erschaffen. Das gelingt dir in dem Maße, wie du die drei anderen Gaben ausgewogen entwickelst.

Das Wort der Sünde ist Beschränkung

Faktisch beschränken Menschen sich meist auf die Entwicklung und Verfeinerung einer dieser vier Gaben. Höchstens auch mal zwei und vernachlässigen die anderen. Und das von Kindesbeinen an - meist abhängig von den bevorzugten Gaben und Werten der Eltern.

Die Folge dieser Selbstbeschränkung sind Vorurteile - gegenüber den unvertrauten Gaben. Die Folge der Vorurteile - Mauern, hinter denen man sich verschanzt.

So verirren sich die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens immer tiefer in ihre eigenen Labyrinthe, ein hausgemachtes Durcheinander aus Hilflosigkeit, Einsamkeit und Sinnlosigkeit. Sie fühlen sich von fremden Mächten bestimmt, als Opfer misslicher Umstände und verlieren nach und nach die Lust und schließlich auch den Mut, ihr Leben selbst-bewusst zu gestalten.

Spielen ist das ganze Geheimnis

Warum Menschen sich normalerweise mindestens einer ihrer göttlichen Gaben verweigern, ist eine lange Geschichte.

Sie hat - unserem Forschungsstand nach - nicht nur psychologische, sondern auch historische und (zweiwertig) logische Gründe. Wenn´s dich interessiert, kannst du dich gern zu gegebener Zeit an dieser Forschung beteiligen.

Die dringlichere Frage für dich dürfte erstmal sein: "Was kann ich - angesichts dieser Tatsache - tun?"

Kurze Antwort: Thelemit werden.

Ausführlichere Antwort: Thelemit werden: 

  • Die Gaben der Götter annehmen
  • Jede für sich erkunden und schätzen lernen.
  • Deinen eigenen Lebenszweck - und Weg, diesen Zweck zu erfüllen - suchen, befragen und schließlich selbst zu bestimmen.
    Nichts kann einen Menschen so beflügeln, und über sich selbst hinauswachsen lassen, wie solch selbsterschaffene Lebens-Ausrichtung.
  • Dich mit anderen Thelemiten und ihren - inhaltlich ganz anderen als deinen - Erfahrungen zu verbünden.
  • Die Kundalini lösen: Zu einer unsterblichen Seele in der Gesellschaft des Himmels werden.

Mit Hilfe des Liber L weisen uns die Götter des Lebens auf drei mögliche Wege in einem, den Weg des Thelemiten, hin:

  • Der Mensch der Erde - der Weg der "Hand" - Spielfeld: Praktische Intelligenz. 
  • Der Einsiedler - der Weg des "Kopfes" - Spielfeld: Kognitive Intelligenz.
  • Der Liebende - der Weg des "Herzens" - Spielfeld: Soziale Intelligenz.
  • Thelemiten - der Weg des "Geistes" - drei Wege in einem, in deinem Weg.

Spielen, um deine götllichen Gaben immer weiter zu verfeinern. Spielen um sie miteinander spielen zu lassen. Spielen aus dem wichtigsten Grund, aus dem Menschen spielen: Freude - ekstatische Freude am Tun selbst.

So gedeihen aus Menschen, die einst sich opfern zu müssen glaubten, Thelemiten.

Das Liber L vel Legis

Das wichtigste Werkzeug eines Thelemiten für diesen Weg des Spielens mit seinen eigenen Möglichkeiten ist das im Jahre 1904 von Aleister Crowley gechannelte Werk "Liber L vel Legis" - von uns auch kurz das Liber L - das Buch des Gesetzes - genannt.

Das Liber L macht dich mit den Göttern des Lebens vertraut. Die Götter konfrontieren dich, wenn du dich auf einen Dialog mit ihnen einlässt, mit deinen eigenen - Beschränkungen und Vorurteilen.

So blitzen dir mit der Zeit ungeahnte Alternativen auf, die dich Schritt für Schritt aus deinen selbstgemachten Labyrinthen heraus führen. 

In Welten, in denen du dich als Spielender, als spielender Schöpfer deines Lebens erfahren und ekstatisch feiern wirst.

Das Liber L verstehen, als Werkzeug für dich zu nutzen und so zum Thelemiten zu reifen, kannst du, wenn du das willst, in unserer Gemeinschaft erfahren. Wir freuen uns auf jeden Thelemiten.

Denn alle Lust will Ewigkeit, will tiefe tiefe Ewigkeit.