Wie funktionieren die Gegensätze?

Gegensätze - wozu?

Die Zufallsbildmethode ist für jedes Thema geeignet. Das kannst du beispielhaft in der Beschreibung "Zufallsbilder: Wozu?" nachlesen. Zur Erstellung dieser Beschreibung haben wir ein Zufallsbild aufgedeckt, "die traditionelle Band" und die daraus entsprungenen Ideen haben wir als Leitfaden verwendet.

Wir gehen davon aus, daß jedes Bild für jedes Thema geeignet ist. Auch hierzu ein Beispiel:
Wir leben und arbeiten in München und haben ein Jobangebot in Frankfurt bekommen. Die Entscheidung, ob wir in München bleiben sollen oder nach Frankfurt wechseln sollen, fällt uns schwer.
Also erkunden wir das Thema. Welche Perspektiven zeigen uns die Zufallsbilder?

Job in Frankfurt

Ein Kaktus mit vielen Verzweigungen.
Ist der Job in Frankfurt vielfäliger?
Sind die Kollegen dort "stacheliger"?
Die Sonne scheint.
Wird es wirklich so toll werden, wie der Job sich anhört?

Wenn du Lust hast, kannst du hier deine Ideen zum Bild notieren:

Mit nur einem Bild sind wir noch ziemlich nahe an den ersten Ideen, die uns dazu einfallen. Die Methode, wie auch die Kreativität, entfaltet sich mit mehreren Bildern, denn damit bekommen wir mehrere Perspektiven zum Thema.

Für weitere Perspektiven könnten wir andere Menschen fragen - je mehr, desto besser, denn damit steigt die Anzahl der Perspektiven. Wir sind jedoch gerade allein und helfen uns selbst, indem wir ein Zufallsbild für unseren jetzigen Job holen.

Job in München

Ein eingezäuntes Feld im Abendrot unter leicht bewölktem Himmel.
Wie ist die Stimmung, das Flair der Stadt?
Die Wolken sehen aus wie ein Flugzeug oder ein chinesischer Drache.
Welche Aufstiegschancen habe ich?

Bilder tauschen

Mehr Perspektiven zum Thema können wir durch weitere Zufallsbilder erhalten. Wir können aber auch die Bilder einfach vertauschen. Das kann zu mehr kreativen Einfällen führen und wir können damit die Flexibilität unserer Perspektiven steigern: was vorher den Job in Frankfurt illustrierte, zeigt jetzt den Job in München und umgekehrt!

Job in Frankfurt

Das Feld ist leer.
Was ist mit meinen Freunden, werde ich neue finden?

Job in München

Der Kaktus hat viele Verzweigungen, viele kleine Details, die in viele Richtungen zeigen.
Was ist mit meinen Freunden und meiner Familie. Verstreuen sie sich in alle Richtungen?
Wie paßt der Ortswechsel zu meinen anderen Zielen?
Kann ich mich in München ebenso entfalten?

Im Überblick wird sichtbar, wie sich jedes Bild für jeder Perspektive eignet:

Job in Frankfurt

Ein Kaktus mit vielen Verzweigungen.
Ist der Job in Frankfurt vielfäliger?
Sind die Kollegen dort "stacheliger"?
Die Sonne scheint.
Wird es wirklich so toll werden, wie der Job sich anhört?
Das Feld ist leer.
Was ist mit meinen Freunden, werde ich neue finden?

Job in München

Ein eingezäuntes Feld im Abendrot unter leicht bewölktem Himmel.
Wie ist die Stimmung, das Flair der Stadt?
Die Wolken sehen aus wie ein Flugzeug oder ein chinesischer Drache.
Welche Aufstiegschancen habe ich?
Der Kaktus hat viele Verzweigungen, viele kleine Details, die in viele Richtungen zeigen.
Was ist mit meinen Freunden und meiner Familie. Verstreuen sie sich in alle Richtungen?
Wie paßt der Ortswechsel zu meinen anderen Zielen?
Kann ich mich in München ebenso entfalten?

Die Zufallsbilder haben uns Stichwörter geliefert: Kollegen, Flair der Stadt, Freunde, Aufstiegschancen... Daran können wir anknüpfen:

  • Wie gut kenne ich die Stadt? Ich könnte mal ein paar Tage dort verbringen.
  • Woher kann ich mehr Informationen über das Aufgabenfeld bekommen und über die Aufstiegschancen?
  • Könnte ich eine Probewoche dort arbeiten, um zu erleben, wie die Kollegen sind?

Die Bilder geben keine abschließende Antwort - das können sie auch nicht und sollen es auch gar nicht. Der Zufalls soll uns Aspekte liefern, auf die wir durch Nachdenken nicht selbst gekommen wären. Durch die Summe vieler Perspektiven erhalten wir ein ziemlich umfassendes Bild vom Thema. Was wir daraus machen, ist unsere Entscheidung.