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Die Göttersteine

GoettersteineWas sind die Göttersteine?

Drei Steine, die den drei Urfarben - violett, grün und orange - entsprechen, sind Amethyst, Amazonit und der Karneol. Vermittelt durch das Zeichen der Thelema Society korrespondieren sie mit den Göttern des Liber Al vel Legis.

  • Hadit: Amethyst
  • Nuit: Amazonit
  • Ra-Hoor-Khuit: Karneol

Geweiht wurden sie erstmals im Jahre 99 n.Ä., im Ritual „Per ignem ad astra“ (durch das Feuer zu den Sternen), wodurch wir sie mit dem 93er-Kraftstrom verbanden. In jede "Steinseele" ist diese Kraft eingeschrieben, modifiziert in der Art des Gottes, dem sie gehören und so kamen sie zu ihrem Namen: Göttersteine.

Göttersteine sind Transformatoren. Sie wandeln 93er-Engerie in irdische Energie um und umgekehrt. Sie sind Leuchtfeuer, die von unseren unsichtbaren Helfern wahrgenommen werden können.

 

Was bewirken die Göttersteine?

Die Göttersteine wirken kräftigend und strukturierend auf die Seele ihres Trägers und unterstützen ihn in seinem Lebens- und Entwicklungsweg.
Die Göttersteine sind Lebenssteine, denn sie wirken wie Leuchtfeuer. Im Todesfalle ihres Trägers weisen sie den unsichtbaren Helfern den Weg zur Träger-Seele. Die Chancen für eine Reinkarnation steigen mit Hilfe der Göttersteine signifikant.

 

Dein Götterstein und Du

Wirken können sie nur in unmittelbarer Nähe, wobei Hautkontakt nicht notwendig ist. Doch anstatt in der Hosentasche zu verschwinden, scheint der Bereich des Solar Plexus besser geeignet zu sein.
Werden sie auf das Perman gelegt, tritt eine Wechselwirkung ein. Die Göttersteine stärken die Kräfte des Perman und werden von diesen gestärkt. Ebenso wirken entsprechende thelemische Rituale.
Der Stein wirkt auf seinen Träger und umgekehrt - auch der Träger modifiziert das in die "Steinseele" Eingeschriebene. Nimmst du deinen Götterstein mit zu einem Ritual, werden die eingeschriebenen "Linien" gereinigt und gestärkt.

Ein Stein kann bedingt durch seinen Träger so durcheinander sein, daß eine erneute Weihung erforderlich ist. Eine Weihung ist ein Hineinschreiben in die Seele - hier: in die "Steinseele". Das Hineingeschriebene ist von der Art der Weihung. Jede weitere Weihung derselben Art und desselben Steines vertieft oder erneuert das Hineingeschriebene.

 

Ein paar Worte zur Pflege

In diversen Mineralienführern oder Heilsteinbüchern findet man Pflege-Hinweise, doch was dort häufig als Pflege angegeben wird, kann den Stein "entladen" und die bei der Weihung eingeschriebene 93er Kraft mit der Zeit löschen. Wir raten ausdrücklich von solchen Pflegemaßnahmen ab.

Pflege ist dem Götterstein jedes ihm entsprechende thelemische Ritual oder ein geweihter Perman - eine Weihung ist ein "Neu-Einschreiben".

 

Amazonit, Amethyst und Karneol in der Steinheilkunde

Literatur:

Gienger, Michael: Lexikon der Heilsteine
Kühni, Werner; von Holst, Walter: Enzyklopädie der Steinheilkunde
Sienko, Sofia: Der Steinschlüssel

 

Der grüne Amazonit

Der Leibwächter (nach Sienko)

Amazonit

Kristallstruktur:
triklin.
Mineralklasse:
Feldspat. Kupferhaltiges Kalium-Aluminium-Mineral der Kali-Feldspat-Gruppe.
Vorkommen:
Rußland, Namibia, Mosambik, Madagaskar, Brasilien, Norwegen, Österreich.

Geschichtliche Überlieferung:
Der Amazonit gehört zu den heiligen Steinen der Indianer Nord-, Mittel- und Südamerikas. Diese verehren diesen Stein auch heute noch als Amazonenstein. Der Amazonit wird daher bei nahezu allen indianischen Völkern als starker Schmuck- und Heilstein geschätzt.

Heilwirkung:
lindert Kummer und Herzschmerzen, wirkt beruhigend, harmonisierend, krampflösend und gilt als klassischer Stein für Geburtsthilfe.

Heilwirkung auf den Körper:
Der Amazonit hilft besonders bei Schmerzen im Solarplexus-Bereich und beschützt das Herz vor Beschwerden. Lockernd und krampflösend wirkt er bei Verspannungen, vor allem im Rücken- und Nackenbereich. Er lindert heftige Kopfschmerzen und löst Krämpfe bei Geburtsschmerzen und Menstruationsbeschwerden.

Heilwirkung auf die Psyche:
Bei Stimmungsschwankungen und Nervosität wirkt der Amazonit beruhigend und ausgleichend. Er verleiht seinem Träger mehr Lebenskraft und Vitalität.
Unter dem Kopfkissen liegend, verleiht der Amazonit einen tieferen und erquickenden Schlaf. Er löst durch Trauer und Kummer verursachte Blockaden, wirkt positiv und stabilisierend bei Depression und verschafft seinem Träger einen ruhigen und weitsichtigen Alltag.

 

Der violettfarbene Amethyst

Der Intuitive (nach Sienko)
Goettersteine Amethyst
Kristallstruktur:

trigonal.
Mineralklasse:
Quarz. Violettfarbene Varietät der Kristall-Quarze.
Vorkommen:
Australien, Südbrasilien, Uruguay, Mexiko, Namibia, Sambia.
Geschichtliche Überlieferung:
Der Amethyst wird nahezu von allen Völkern verehrt. Sein Name stammt aus dem Griechischen „Amethystos“ was soviel bedeutet wie „nicht betrunken“. Die Griechen glaubten, dass der Amethyst seinem Träger mehr Standfestigkeit beschere, welche vor Zauberei, Heimweh, bösen Gedanken und vor Trunkenheit bewahre. Des weiteren beschütze er seinen Träger vor dem Eindringen negativer Kräfte in die Seele. Er verwandele schlechte Gedanken in Optimismus und befreie von falschen Freunden, welche dann einfach fern bleiben. Der Amethyst sollte immer offen sichtbar getragen werden.
Heilwirkung:
lindert Schmerzen, fördert Konzentration und Intuition, wird daher auch als Meditations- und als Traumstein verwendet.
Heilwirkung auf den Körper:
Der Amethyst reinigt die Haut bei Akne und Hautausschlägen, hemmt Entzündungen und senkt Fieber.
Menschen mit Bluterkrankungen, Blutarmut und zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck sollten einen Phantom-Amethyst bei sich tragen. Dieser hat beruhigende Wirkungen auf die Herzmuskulatur und stabilisiert den Blutdruck.
Heilwirkung auf die Psyche:
Der Amethyst beruhigt Herz und Nerven und verbessert die Konzentrationsfähigkeit.
Er stimuliert Menschen, die an Phantasielosigkeit leiden und bewahrt vor allem Kinder vor den Folgen von Stresserscheinungen wie z. B. Wutausbrüche, Hysterie, Stottern, Epilepsie, Neurosen und den häufig damit verbundenen Hautausschlägen.
Der Amethyst bewahrt vor Lernschwierigkeiten und Prüfungsangst. Er macht aufgeschlossen für Spirituelles und stärkt den Gerechtigkeitssinn.

 

Der orangefarbene Karneol

Der Kreative (nach Sienko)
Goettersteine Carneol
Kristallstruktur:
trigonal.
Mineralklasse:
Quarz. Eine Varietät der Chalcedon-Familie.
Vorkommen:
Uruguay, Botswana, Indien.
Geschichtliche Überlieferung:
Der Carneol gehört mit zu den wertvollsten Schmucksteinen der Antike. Die Ägypter trugen diesen Stein als Stein der Erneuerung und der Treue bei sich. Die Pharaonen dieser Zeit maßen dem Carneol göttliche Kraft bei, mit welcher sie sich gerne schmückten. Neben wunderbaren Ziergegenständen und Ketten wurde der Carneol als Grabbeigabe für ein sorgenfreies Leben nach dem Tode beigegeben. Seinen Namen erhielt der Carneol durch das lateinische Wort Corneolus, da er aussieht wie eine Kirsche. Er erinnert in seiner Farbe an den Sonnenuntergang und beinhaltet deshalb seit den Griechen das Symbol der wiederkehrenden Sonne.
Heilwirkung:
wirkt belebend, anregend und stoffwechselfördernd, wird seit altersher wegen seiner erdenden Wirkung geschätzt.
Heilwirkung auf den Körper:
Der Carneol hilft besonders bei Bluterkrankungen und Blutstauungen. Er senkt den Blutzuckerspiegel, regeneriert die Blutkörperchen und hilft schnell bei Nasenbluten, blutenden Wunden, Blutvergiftung, sowie bei Paradontose und Zahnfleischbluten.
Durch die entgiftende Wirkung behebt der Carneol Beschwerden im Unterleib, wie z. B. Verdauungsprobleme, Darmerkrankungen, Nieren-, Leber- und Gallenleiden.
Heilwirkung auf die Psyche:
Der Carneol ist ein Stein der Erneuerung, welcher uns zu mehr Vitalität und Lebensfreude verhilft. Er fördert Mut, Tatkraft und Gemeinschaftssinn.

Die Priester von Thelema
Cassandra

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