Zur Navigation springen
Startseite

Liber Legis II. 73: Der Tod, o Mensch, ist dir verboten ....

"Wenn wir eine Darstellung uninterpretierter Erfahrung wünschen,

müssen wir einen Stein nach seiner Autobiographie fragen."

A.N.Whitehead, Prozeß und Realität

Kann man der Erde verbieten um die Sonne zu kreisen? Man stellt sich auf ein erdiges Plätzchen mit Sonnenblick, stampft wütend mit dem Fuß auf und schreit: "Erde, ich verbiete dir weiterhin um die Sonne zu kreisen!" Was wird geschehen? Vermutlich nichts, die Erde wird weiterhin um die Sonne kreisen.

"Der Tod, o Mensch ist dir verboten", ist das nicht ein genauso sinnloses Verbot? Werden die Menschen nicht einfach weiterhin sterben, auch wenn man es ihnen verbietet? Kann man dieses Verbot also einfach als Unfug ad acta legen?
Seien wir nicht vorschnell, schauen wir mal genauer hin - vielleicht bekommen wir dann ja doch etwas lohnendes zu sehen.

Eine erste Annäherung sieht in diesem Satz eine Aufforderung ein bewußtes, sozusagen geistig lebendiges, Leben zu führen. "Der Tod, o Mensch ist dir verboten" wird nicht im biologischen Sinne oder als Aufforderung zu irgendeiner Art der Unsterblichkeit interpretiert, sondern ganz irdisch: Lebe bewußt, wach und kreativ, erstarre nicht in Routinen und Automatismen, bleibe geistig flexibel und lebendig: der geistige Tod - während des Lebens - ist dir, o Mensch, verboten!

Die, sozusagen, letzte Annäherung nimmt diesem Satz wörtlich: sterben verboten - und es gibt gute Gründe dafür. Ein Argument, welches in der westlichen Philosophie eine zentrale Rolle spielte, entwickelte sich aus der Frage: Was kann ich tun? die eng verbunden ist mit der Frage: Was darf ich hoffen?

Der britische Philosoph A. N. Whitehead formuliert das Argument in "Prozeß und Realität" wie folgt: "Der Widerspruch zwischen dem allgemein Guten und dem individuellen Interesse kann nur aufgehoben werden, wenn das Individuum so beschaffen ist, daß seine Interessen dem allgemein Guten entsprechen." Das ist aber unmöglich, wenn es nach dem Leben nur den endgültigen Tod gibt und damit alles vorbei ist. Wenn der Widerspruch zwischen dem individuellen Interesse und dem allgemein Guten (z.B. Wille und Liebe im Gesetz von Thelema) nicht aufgehoben werden kann, dann gibt es keinen Grund sich während des Lebens nicht wie eine wahnsinnig gewordene Wildsau zu benehmen.

  • Warum sollte man nicht einfach einige Millionen Menschen umbringen, wenn es doch keine Folgen für den Mörder hat?
  • Was interessiert mich mein Wahrer Wille, was interessiert mich Liebe, wenn das alles sowieso nach einigen Jahrzehnten des Lebens endgültig vorbei ist und mich niemals wieder betreffen wird?
  • Verantwortung oder Mitgefühl für Andere? Sollen sie doch in ihrem Elend krepieren - ich habe genug damit zu tun meine eigenen wenigen Lebensjahre vergnüglich und genüßlich zu gestalten.

 

Wenn das eigene Selbst mit dem biologischen Tod vergeht, dann gibt nur eine vernünftige Lebensmaxime: Hole die größtmögliche Menge an Genuß aus diesem Leben, egal auf wessen Kosten, egal wie andere vielleicht darunter leiden mögen. Es gibt dennoch einen Grund dafür nicht zu allen Menschen gleichermaßen grausam zu sein: es gibt Menschen die zur Durchsetzung der eigenen Interessen erforderlich sind, die man für die eigenen Zwecke benutzen kann. Darüberhinaus gibt es absolut kein Argument dafür die Interessen anderer Menschen zu berücksichtigen.

"Tue was du willst" wird in einer solcherart gedachten Welt tatsächlich nur zu der Aufforderung den primitivsten Trieben und flüchtigsten Ideen zu folgen und die eigenen Interessen brutal und rücksichtslos durchzusetzen.

Wird diese Argumentation akzeptiert, dann folgt daraus nur, daß es wünschenswert wäre, wenn es anders wäre. Natürlich folgt daraus nicht, daß es anders ist oder sein muß.
Bleibt die Frage: Gibt es ein Leben nach dem biologischen Tod? Kann es ein Leben nach dem biologischen Tod geben? Jede Antwort auf diese Frage basiert weitgehend auf Vorannahmen die nicht beweisbar, also Glauben sind. Es gibt keine irgendwie wissenschaftlich oder philosophisch beweisbare Antwort.

Die Annahme es gäbe kein Leben nach dem Tod beruht gewöhnlich auf einer materialistischen oder reduktionistischen Theorie, d.h. auf der Hypothese, daß die Materie grundlegend und das geistige nur ein Epiphänomen, d.h. an die Materie gebunden, aus ihr hervorgehend, sei. Wenn man die Voraussetzungen glaubt, ist der Schluß zwingend. Aber - bewiesen werden können Materialismus und Reduktionismus nicht.

Die Annahme es gäbe ein Leben nach dem Tod beruht gewöhnlich auf einer idealistischen Philosophie, d.h. der Annahme, daß der Geist grundlegend und die Materie nur "erstarrter Geist" sei. Wenn man die Voraussetzungen glaubt, ist der Schluß zwingend. Aber - bewiesen werden kann der Idealismus nicht.

Gewöhnlich vertreten Wissenschaftler einen reduktionistischen Materialismus und Religionen eine Form des Idealismus. Da Wissenschaftler heutzutage bezüglich Wahrheit einen besseren Ruf haben als Priester, gilt der wissenschaftliche Materalismus als glaubwürdiger denn der Idealismus. Dennoch ist jener genauso ein Glauben wie dieser.

Die Wurzeln dieser Bipolarisierung (Zweiteilung, Verdoppelung) der Welt in Geist und Materie sind in der Frühzeit der Philosophie bei den alten griechischen Philosophen zu finden. Die neuzeitliche Form erfand der Philosoph Descartes, der die Welt in "res extensa", die ausgedehnten Sachen oder Dinge, und "res cogitans", den Denkstoff, einteilte. Mit Descartes wurde die Bipolarisierung der Welt absolut: es gab keinen Weg mehr vom Geist zur Materie oder umgekehrt. Die Folge mußte natürlich sein, daß sich die Weltvorstellungen auch polarisierten: Entweder ist alles Materie und der Geist nur eine Erfindung der Menschen oder es ist alles Geist und die Materie ist nur eine Illusion.

Darüber kann man sich nun streiten, den Schädel einschlagen und Kriege führen oder philosophisch elegant räsonieren. Angesichts der Hoffnungslosigkeit diese Glaubenskriege zu entscheiden sollte man aber besser die Frage stellen, ob vielleicht die Vorannahmen, die in dieser Bipolarisierung stecken, falsch sind.

Tatsächlich wurde dieser Weg von einigen bedeutenden Philosophen gewählt. Ich möchte hier kurz einige Grundzüge des philosophischen Systems von Alfred North Whitehead vorstellen, welche auf das gestellte Problem, Überwindung der Bifurkation der Welt, anworten.

Whitehead (1861-1947) war bis zu seinem 63. Lebensjahr Professor der Mathematik. Zusammen mit Bertrand Russel hat er das Jahrhundertwerk der mathematischen Logik, die "Principia Mathematica" (1919-1913) geschaffen. Grundlegend für seine Philosophie sind die beiden Werke "Science and the Modern World" (1925) und "Process and Reality" (1929). Seit 1924 lehrte Whitehead in Harvard Philosophie. In seinen naturphilosophischen Schriften entwickelte Whitehead eine neue begriffliche Grundlage für die theoretische Physik, die der Grundlagenveränderung derselben durch die Relativitätstheorie und die Quantentheorie Rechnung trägt.

Philosophie betrieb Whitehead schon in seiner Zeit als Mathematiker. Hinterlassene Aufzeichnungen zeigen, daß er formale Systeme entwickelte um die Welt zu beschreiben. Er wählte bestimmte Axiome, sozusagen als grundlegende Beschreibung der Welt, und versuchte dann daraus bestimmte Elemente wissenschaftlicher Theorien abzuleiten. Nur wenn das gelang, konnte das Modell Grundlage einer angemessenen Philosophie sein.

Mathematik war die eine Seite seines Philosophierens. Die andere Seite war Erfahrung, was J. v. Kempski schön beschreibt: "Die Philosophie kehrt das Verfahren der Wissenschaft um. Die Wissenschaft kann nur endliche Züge, Eigenschaften oder Beziehungen an den wirklichen Dingen zu begreifen und zu erfassen trachten. Damit entfernt sie sich von der Realität, wie sie in unserer Erfahrung aufscheint. Die Philosophie hat diese Erfahrung in gewisser Weise zurückzugewinnen, aber sie muß ihr begrifflichen Ausdruck geben, und sie muß es über Begriffe tun, die der inneren Unendlichkeit der Erfahrung gerecht werden. Eben dies beansprucht Whitehead mit seinem System von Kategorien zu leisten. In ihnen soll schlechthin alles interpretierbar sein, die volle Wirklichkeit ohne jeden Abzug. - Man mache sich klar, was damit gesagt und gefordert ist: Erfahrung soll in ihrer ganzen Fülle genommen werden, das ist sein Anspruch an die Philosophie, und es ist, in seinem Verständnis, der Anspruch der Philosophie."

Den Kern seines Denkens drückt Whitehead in folgendem Zitat klar aus: "Daher muß das Universum so gedacht werden, daß es seine eigene Vielfalt von Gegensätzen selbst aktiv zum Ausdruck bringt - seine eigene Freiheit und seine eigene Notwendigkeit, seine eigene Vielheit und seine eigene Einheit, seine eigene Unvollkommenheit und seine eigene Vollkommenheit. All die 'Gegensätze' sind Elemente in der Natur der Dinge und lassen sich nicht wegdenken. Der Begriff 'Gottes' ist die Weise, in der wir diese unglaubliche Tatsache verstehen - daß doch ist, was nicht sein kann." (BTW, Whiteheads Gottesbegriff hat keinerlei Ähnlichkeit mit dem christlichen Gottesbegriff.)

Wir können hier schon sehen wie sich dieses Denken auf unser Thema bezieht, denn auch Leben und Tod sind Gegensätze der im Zitat erwähnten Art. Einen Gegensatz von Leben und Tod kann man nur denken, wenn man einen Gegensatz von Geist und Materie voraussetzt. Tod wird ja als vom Geist (Seele, Lebenskraft) verlassene Materie (Leichnam) gedacht. Da ein Gegensatz von Geist und Materie eine unbeweisbare Glaubensfrage ist, muß offensichtlich auch der Gegensatz von Leben und Tod, nicht nur die Frage des Weiterlebens nach dem Tod, eine Frage des Glaubens sein.

Dennoch, wir 'erleben' ja das Menschen sterben, das kann man nicht einfach wegerklären. Richtig, aber Erleben ist abhängig von unseren geistigen Konzepten, von vorgängigen Unterscheidungen. Wir müssen das Thema noch ein wenig vertiefen.

Bisherige Philosophie ist, genauso wie Wissenschaft und der gesunde Menschenverstand, ein verfehlter Versuch die Welt mit abstrakten Kategorien wie Subjekt-Objekt, Geist-Materie, objektive Tatsache-subjektives Gefühl etc. zu begreifen. Wenn man das Subjekt vom Objekt trennt, trennt man das Bewußtsein von den Gegenständen die es erfaßt, d.h. man komplimentiert das Bewußtsein aus der Welt hinaus, in die es aber hineingehört - denn all unser Erleben und Handeln erfahren wir nur psychisch, sei es bewußt oder unbewußt. Tatsächlich ist der Versuch das Bewußtsein aus der Welt zu entfernen eine Vergewaltigung unserer unmittelbaren Erfahrung, wie sie sich in unseren Handlungen, unseren Hoffnungen, unseren Sympathien und unseren Zielsetzungen ausdrückt. Wird die Welt in abstrakten Kategorien erklärt, dann wird die Erfahrung der Welt, wie sie tatsächlich in jedem Moment jedem von uns geschieht, wegerklärt.

Ein unserer Erfahrung angemessenes Modell der Welt müßte diese Bifurkation von Subjekt und Objekt, von objektiver Tatsache und subjektiver Empfindung vermeiden, d.h. diese Gegensätze müßten vereint werden. Eine so wiedervereinte Welt kann offensichtlich kein totes, kein objektives Ding sein, sondern nur etwas Dynamisches - und das bedeutet letztlich etwas Lebendiges.

Whitehead vereint die Welt zu einem Prozeß dessen Elemente Ereignisse sind - und vermeidet damit die Aporien des Substanzbegriffs, welche die Philosophie von Platon bis zur modernen Wissenschaft plagten, denn feste und andauernde Substanzen gibt es in dieser Welt nicht mehr. Die Welt ist ein Prozeß des ständigen Werdens und Vergehens. Subjekte und Objekte sind Abstraktionen die wir verwenden um uns die Welt verständlich zu machen, aber sie sind keine Substanzen die unabhängig von unserer Erfahrung und unserer Konzeptualisierung gegeben sind.

Mit diesem Modell befindet sich Whitehead in guter Gesellschaft. Der deutsche Systemtheoretiker Niklas Luhmann, von vielen, wegen seiner außerordentlichen schöpferischen Leistung, als der Hegel des 20. Jahrhunderts bezeichnet, basiert sein Modell der Welt auf Ereignissen. Die Quantentheorie betrachtet Elementarteilchen als "energy bursts" denen keine Substanzeigenschaften anhaften. So hat ein Elementarteilchen z.B. "spin", also eine Art Drehung, aber da ist nur die Drehung, nichts was sich dreht. Diese Teilchen sind tatsächlich keine Substanzen, sondern Ereignisse.

Wir stehen heute an der Wende zum postontologischen Denken, d.h. zu einem Denken in Begriffen des Werdens, im Gegensatz zu einem Denken in Begriffen des Seins (Ontologie, die Wissenschaft des Seins), welches die europäische Geistesgeschichte der letzten 2000 Jahre bestimmte. Die vorhergehenden Abschnitte haben versucht einige Kernkonzepte des postontologischen Denkens ein wenig anzuplausibilisieren. Mehr kann hier aus Platzgründen nicht geleistet werden.

Kommen wir nun zu unserem Hauptthema zurück: "Der Tod, o Mensch, ist dir verboten."
Die Frage, ob es ein Weiterleben nach dem biologischen Tod gibt, war, im Gegensatz zu den Behauptungen die uns sowohl Wissenschaftsimperialismus einerseits und Religion andererseits aufzwingen wollten, schon immer eine offene Frage und jede Antwort eine Antwort des Glaubens. Daran hat sich nichts geändert. Was sich aber geändert hat, sind die Voraussetzungen des Denkens über diese Frage. Wenn die Welt ein Prozeß ist, deren Letztelemente Ereignisse sind, dann bekommen die Begriffe Leben und Tod eine neue Bedeutung. Für die folgenden Ausführungen müssen wir fest im Blick behalten, daß alles grundlegend Prozeß und Ereignis ist - nicht Substanz!

Ereignisse werden im gleichen Moment geboren in dem sie wieder vergehen. Für den Menschen, als Bestandteil des Weltptrozesses, gilt das gleiche: In jedem Moment wird er neu geboren und stirbt sofort wieder. Was den einen Moment der Existenz eines lebendigen Wesens mit dem folgenden Moment seiner Existenz verbindet sind lediglich die Wirkungen des vorhergehenden Moments. Da jeder Moment Wirkungen hat, würde die Annahme eines Endes dieses Prozesses, d.h. des psychischen Todes, wirkungslose Wirkungen postulieren müssen - was offensichtlich ein logischer Widerspruch ist.

Was man sich vorstellen könnte wäre, daß das Bewußtsein (Psyche) nach dem biologischen Tod einen ähnlichen Verwesungsprozeß durchläuft wie der Leichnam, d.h. in unzusammenhängende Elemente zerfällt. Es wird für das Bewußtsein sicherlich einen Unterschied machen ob der biologische Körper, mit dem es gekoppelt ist, vorhanden ist, d.h. auf den nächsten Moment wirkt, oder nicht, d.h. nicht wirkt. Ob das Bewußtsein sich ohne den biologischen Körper erhalten kann, kann nur davon abhängen, ob die Wirkkraft des Ereignisses Psyche in einem gegebenen Moment ausreicht um sich im folgenden Moment - ausreichend ähnlich um die Identität zu wahren - wieder erzeugen zu können.

Beachte: es gibt keine biologische oder psychische Substanz die lebt oder sterben kann, sondern eine Folge von Ereignissen die einen Prozeß bilden. Ab dem Punkt des biologischen Todes fallen bestimmte Wirkkräfte von einem auf den folgenden Moment aus, einige, nicht alle! Was im Folgemoment möglich ist, hängt davon ab welche Wirkkräfte aus dem vorhergehenden Moment kommen, d.h. von der Struktur und der Kraft des vorhergehenden Moments.

Machen wir nun einen kleinen Schwenk in die Menschheitsgeschichte. Die ältesten religiösen Lehren der Menschheit enthalten fast alle ein Element, welches in den meisten modernen Religionen entweder nicht mehr vorhanden oder deformiert ist: Was der Mensch im Leben tut, bestimmt was nach seinem Tod geschieht.

Wer im Leben nichts besonderes geleistet hat, der geht z.B. als Schatten in den Hades ein, wer aber großes geleistet hat, der wird ein Halbgott oder tafelt in Walhalla mit den Göttern. Diese Lehre wurde im Christentum pervertiert zu der Lehre, daß es völlig egal ist was der Mensch im Leben leistet, was nach seinem Tod geschieht hängt nur von der Gnade Gottes ab bzw. Glaube und du kommst in den Himmel.

Die prozessuale Sicht der Welt favorisiert eindeutig die ältere Lehre: Was du im Leben tust, bestimmt die Struktur und Kraft deiner Psyche, es bestimmt deren Wirkkraft und somit das, was nach dem biologischen Tod geschehen kannn: vergehen als Schatten, sozusagen aufgehen im Prozeß der Welt wie der Wassertropfen im Meer, oder Weiterleben als Halbgott, also als Bewußtsein ohne biologischen Körper, aber notwendig mit einem anderen, wir nennen ihn Astralkörper.

Damit wird nun endlich klar, warum der Tod verboten ist. Wenn das vorgestellte Modell funktioniert, dann ist sterben ein Verstoß gegen das Metagesetz: "Tue was du willst". Man kann nur dann seinen Willen tun, wenn man überhaupt einen Willen hat. Tote haben keinen Willen.

Fällt vielleicht der Wille keinen Willen haben zu wollen auch unter "Tue was du willst"? Natürlich nicht, denn wenn das Gebot lautet "Tue was du willst", dann ist der Wille keinen Willen haben zu wollen ein glatter Verstoß gegen dieses Gebot. Wer keinen Willen hat, kann nicht tun was er will.

"Der Tod, o Mensch, ist dir verboten", ist das logische Komplement zu "Tue was du willst". Ohne dieses logische Komplement ist "tue was du willst" eine bedeutungslose Leerformel.

(Michael D. Eschner)

 

  • Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
  • Startseite
  • Bibliothek
  • Veranstaltungen
  • Mitglieder
  • Weblogs
  • Wir über uns
  • Oraculum
  • FAQ
  • Sitemap
  • Impressum
  • Thelema
  • Liber L vel Legis
  • Rituale-Meditation
  • Leiberfahrungen
  • Heilige Bücher
  • Bibliotheks-Archiv
  • Zitatsammlung

Beliebte Links ...

Beliebte Inhalte

Heute:

  • Herzlich Willkommen
  • Die Göttersteine
  • Die Geschichte der Thelema Society
  • Wir über uns ...
  • Übung: Rollenkonflikte erkennen
  • Das Thomasevangelium - überzeitlich gültiges Weisheitswerk
  • Oraculum

Insgesamt:

  • Herzlich Willkommen
  • Wir über uns ...
  • Bibliothek
  • Oraculum
  • Was sind die Kreise der TS?
  • Der Weg des Thelemiten
  • Die Göttersteine

Thelema-Society Newsletter

Immer auf dem neuesten Stand bleiben!

TS - RSS Newsfeeds

Inhalt abgleichen

Bookmark and Share

Benutzeranmeldung

Einloggen/Registrieren
  • Registrieren
  • Neues Passwort anfordern

What's new?

Neue Beiträge
  • September-Orakel 2010
    Seba-u mut
    vor 1 Woche 6 Stunden
  • Vortrag: Follow Your Bliss! online.
    Steven
    vor 1 Woche 2 Tage
  • 2. Kreis Special
    Steven
    vor 1 Woche 2 Tage
  • Follow your Bliss! - Vortrag Teil III
    Steven
    vor 1 Woche 3 Tage
  • Follow your Bliss! - Vortrag Teil II
    Steven
    vor 1 Woche 3 Tage
  • Eröffnung Anderwelten Thelema Onlineshop
    Steven
    vor 3 Wochen 1 Tag
  • 93'er Motiv
    Steven
    vor 3 Wochen 3 Tage
  • Wasserwesen-Motiv
    Steven
    vor 3 Wochen 3 Tage
  • Vortrag von W. D. Kaufmann vom Sommerfestival
    Steven
    vor 3 Wochen 4 Tage
  • Angst
    Yoganij
    vor 3 Wochen 6 Tage
Neueste Kommentare
  • :-)
    vor 6 Tage 6 Stunden
  • Follow your Bliss
    vor 1 Woche 1 Tag
  • @Schriften
    vor 1 Woche 5 Tage
  • Jokerman
    vor 1 Woche 5 Tage
  • Andere Positionen, hmmm...
    vor 1 Woche 5 Tage
  • zauberhaft :)
    vor 1 Woche 5 Tage
  • Ok, Olaf, ich bespreche die
    vor 3 Wochen 2 Stunden
  • Thelemiten united
    vor 3 Wochen 4 Stunden
  • Shirts & more
    vor 3 Wochen 1 Tag
  • Thelemiten united
    vor 3 Wochen 1 Tag

Unterstütze den Aufbau des Neuen Aeons mit einer Spende!