Wissenwertes über Meditation

Der Begriff der Meditation wird heute sehr unterschiedlich verwendet. Als Meditation werden viele Übungen bezeichnet. Und diese haben wiederum ganz unterschiedliche Zielsetzungen.

Einfache Entspannungsübungen von 5 oder 10 Minuten sollen dabei helfen, die Gedanken zu sammeln und Stress zu reduzieren. Mehrstündige Mediationen, wie sie buddhistische Mönche durchführen sollen tiefe spirituelle Erfahrungen ermöglichen.

Gemeinsam ist den Meditationen, dass man sich eine Zeitlang aus dem alltäglichen Geschehen zurückzieht, Körper und Geist zur Ruhe bringt und sich auf eine bestimmte Sache (das Meditations-Objekt) konzentriert.
Die Art und Tiefe der Erfahrungen, die man bei diesen Übungen machen kann, reichen von leicher Lockerung und Entspannung bis hin zu bewusstseins-verändernden Erfahrungen und Astralaustritten. Welche Meditations-Form man verwendet, ist relativ egal, denn es lassen sich mit ganz unterschiedlichen Techniken traditioneller östlicher und moderner westlicher Systeme durchaus ähnliche Wirkungen erzielen.

Wer regelmäßig meditiert, der erfährt die Welt als bunter und vielfältiger. Dies ist ein Satz, der sich in der Erfahrung der Meditationsausbildung immer wieder bestätigt. Dies hat mehrere Ursachen. Durch Meditationen wird die Aufmerksamkeit darin geschult, immer feinere Sinneswahrnehmungen bewusst wahrzunehmen. Auch lockern sich durch das Meditieren Verspannungen rund um die Sinnesorgane, die deren Funktion vorher beeinträchtigt haben.
Hierauf beruhen beispielsweise Konzepte des Sehtrainings, die Sehschwächen durch Meditationen und Augenübungen verbessern.

Der wahrscheinlich wichtigste Punkt ist, dass du durch Meditation deine bewusste Erfahrung trainierst. Eben mitbekommst, was gerade um dich herum geschieht. Hierfür wird auch gerne der Begriff des „Leben im Hier und Jetzt“ gebraucht. Buddhistisch orientierte Autoren sprechen von einem „Gewahrwerden“, Charles Tart von einem „Erwachen“.
Es geht hier darum, dass du durch Meditationen überhaupt das, was du ununterbrochen tust und was permanent um dich herum geschieht, mitbekommst.
Beispielsweise atmest du ständig. Aber normalerweise erlebst du deine Atmung nicht bewusst. Das gleiche gilt für eine Vielzahl von möglichen Erlebnissen, die auf der Leinwand des Lebens, vor der der Mensch steht, vorbeirauschen, die er aber nicht erlebt, weil er sozusagen mit geschlossen Augen dasitzt.
Durch Meditationen gewinnst du immer mehr Bewusstheit über dich selbst, deine Gewohnheiten und dein Verhalten dir selbst und anderen gegenüber. Und in dieser Entwicklung besteht ein Hauptaspekt jeder weiterführenden Meditationsentwicklung.

Die im Fernkurs Meditation vorgestellten Techniken bilden eine Grundlage, mit der du erste Erfahrungen mit Meditationen sammeln kannst. Vielleicht auch die ersten Eindrücke bekommst, in welche Richtung du mit regelmäßigen Übungen gehen kannst, was für interessante Phänomene dabei auftreten können und welchen Nutzen du daraus ziehen kannst.

In der Meditation kannst du lernen, deinen Körper bewußt wahrzunehmen und ihn gezielt zu entspannen. Dadurch bist du auch im Alltag in der Lage, dich leichter zu lockern. Durch die in der Meditation erreichte Lockerheit und Ausgeglichenheit fällt es dir ausserdem leichter, dich mit dir selbst offener und zwangloser auseinanderzusetzen. Denn durch wachsendes Selbstvertrauen steigt auch die Bereitschaft zu Selbstveränderung.
Zudem kosten Verspannungen Energie. Wenn du sie in Meditationen löst und die Entspannung im Alltag aufrecht erhälst, hast du mehr Energien zur Verfügung, mehr Power und bist weniger anfällig für Krankheiten und Stress. Meditation ist dann nicht nur Entspannung sondern eine Möglichkeit, Kraft, Energie und Selbstbewusstsein zu schöpfen.

Auch deine Emotionen und Gefühle lernst du bei regelmäßiger Meditation besser zu kontrollieren und zu gestalten. Gefühle sind Verhaltensgewohnheiten, die sich ändern lassen: Ein bestimmter Gefühlsauslöser löst einen Gefühlsausdruck aus - auf einen bestimmten Reiz folgt dann immer die gleiche Reaktion. In Meditationen kann diese Verbindung gelockert werden und steht damit der eigenen Gestaltung offen: Du lernst, dich bewusst zu entscheiden, ob du auf einen bestimmten Auslöser mit dem gewohnten Gefühl oder anders reagieren willst. Auf die Weise kann direkt eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und der Klarheit des Denkens erreicht werden.

Der vorliegende Fernkurs Meditation ist ein Auszug aus dem Ankh Mar Fernstudium und ist somit für Menschen gedacht, die sich speziell für Meditation interessieren, ohne sich gleichzeitig in weitere Themen vertiefen zu wollen.

Weitere Informationen zum Fernkurs Meditation

Hier kannst du dich anmelden: